Jérémie Queyras
Jérémie Queyras ist ein französisch-deutscher und kanadischer Künstler, dessen Arbeit Öl- und Porträtmalerei, Performancekunst sowie transdisziplinäre künstlerische Forschung umfasst und sich häufig von Poesie und Musik inspirieren lässt. Seine Werke wurden international ausgestellt, darunter in London, Paris, New York, Shanghai, Basel, Barcelona und Wien.
Er hat über 20 Performances in ganz Europa realisiert und kollaboriert regelmäßig mit Musikern wie Béatrice Martin, Charlotte Spruit und Jean-Guihen Queyras. Er ist unter anderem im Muziekgebouw aan ’t IJ in Amsterdam und an der Scène Nationale d’Orléans aufgetreten. 2021 gewann er gemeinsam mit Charlotte Spruit den ersten Preis des internationalen Goodmesh-Wettbewerbs für interdisziplinäre Darbietungen. 2025 arbeitete er mit dem Ensemble intercontemporain an einem Vermittlungsprojekt in der Cité de la musique / Philharmonie de Paris, bei dem er 200 junge Menschen durch musikbezogene Malprozesse begleitete.
Neben seiner künstlerischen Praxis forscht er zum Verhältnis zwischen Kunst und künstlicher Intelligenz und hielt Vorträge auf internationalen Konferenzen, darunter die xCoAx-Konferenzen 2023 in Weimar und 2024 in Treviso.
Queyras studierte Malerei an der Art Academy London (2019) und erwarb 2023 einen Master of Fine Art in Transdisciplinary New Media am Paris College of Art. Er lebt und arbeitet heute in Berlin.
Foto: VIVACISSIMO Festival